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Immer wieder ein Geschenk…

von | Jun 7, 2022

Das ist einfach das schönste Geschenk für den Amateurfotografen! Du bekommst diese absolute Lieblingsanfrage, meist natürlich aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis:

Wir möchten gerne unsere/n vierbeinigen Gefährten fotografieren lassen, würdest Du das tun?

Was für eine Frage – aber klar!

Klar ist dabei aus meiner Sicht vor allem Eins: Ein wenig mehr fotografischer Anspruch sollte erkennbar sein als bei der typischen Handy-Knipserei nach dem Motto „da steht das Tier, wir freuen uns, dass es da ist, und wir mögen es sehr“ – Klick!

Also Amateur-Status hin oder her, so ein Shooting bedeutet schon ein ordentliches Stück Arbeit mit Planung und Vorbereitung, das Fotografieren an sich und die anschließende Bildentwicklung und Bearbeitung plus gegebenenfalls noch Druck und/oder Präsentation im Internet.

Und das ist ja nur die rein technische Seite. Die eigentliche spannende Herausforderung liegt in der geduldigen Beobachtung der tierischen Lieblingswesen. Schaffen wir es, die normale alltägliche Gelassenheit herzustellen? Was macht das Wesen gerne, wo hält es sich gerne auf und mit wem?

Diese Situationen fotografisch darzustellen reizt mich eigentlich besonders, umso wichtiger ist die Zeit des gemeinsamen Aneinandergewöhnens – gestresste Aufgeregtheit wie auch überschwengliche Freude über die Anwesenheit des Menschen mit der Kamera helfen nicht wirklich auf dem Weg zum ansprechenden Haustierfoto.

Künstliches Posieren ist also unerwünscht? Wenn das Tier die Situation nicht mag, nicht kennt, verunsichert ist oder gar verängstigt: Klares „Ja“! Doch es gibt selbstverständlich auch gestellte witzige Situationen, die die Würde des tierischen Models nicht verletzen. Ich persönlich träume ja immer noch von einem tiefenentspannten Hund mit Strohhut in einer Hängematte – wer also jemanden kennt…

Dies große Gesamtpaket der Fotografie, verbunden mit einer großen Tierliebe, bereitet mir unglaublich viel Freude. Besonders natürlich wenn sich das Ergebnis hinterher sehen lassen kann, hat sich der Einsatz von Geduld und Ausdauer hinter der Kamera absolut gelohnt.

Apropos „Ergebnis hinterher“ – Nicht immer klappt alles so wie geplant, dann greift die alte Binsenweisheit: Aus Fehlern lernen, gegebenenfalls den zweiten oder dritten Anlauf nutzen oder auch mal zugeben, dass das ein oder andere Projekt sich in dieser Form nicht umsetzen lässt…

Es ist wirklich immer ein Geschenk, wenn es – wie kürzlich geschehen – wieder am Telefon heißt: Mein Stutfohlen Annabell ist jetzt drei Tage alt und kommt zum ersten Mal auf die Weide. Möchtest Du mit der Kamera dabei sein? Oder: Die gar nicht mehr so kleine Malou hat einen kleinen Spielgefährten bekommen, Pelle ist da, und Entenkücken! Oder: Ich möchte von Jagdhund Emma ein Portrait zeichnen und bräuchte eine schöne Foto-Vorlage…

Annabell, Malou, Frieda, Pelle und viele Weitere findet Ihr hier in der Galerie der „Besten Freunde auf Pfoten und Hufen“ auf dieser WebSite. Und nicht zuletzt auch Erinnerungen in Bildern an die lieben Wesen, die uns längst verlassen haben…

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